Wenn man durch die wunderschöne Landschaft Istriens fährt, wird man diese Aussicht genießen: Kiefernwälder, fruchtbare Täler, Olivenhaine, grüne, trüffelreiche Wälder, das Mirna-Tal mit Thermalwasser, Weinberge und obendrauf diese charmanten Städtchen, Dörfer und Weiler.

Durićići
Duričići ist ein Dorf mit zwei Häusern und gehört zur Stadt Buzet. Vielleicht hat man Glück und trifft den gastfreundlichen Bauern, der seinen Wein zur Kostprobe anbietet.
Kodle
Das Dorf Kotle liegt zwischen den Städten Buzet und Pazin. Im Recina-Tal bildete der Fluss Mirna Vertiefungen im Kalkstein, nach denen diese Siedlung ihren Namen erhielt. Dieser magischer Ort ist ideal zum Schwimmen, doch im Sommer trocknen die Pools aus. Wenn es jedoch regnet, verwandelt sich dieser Ort in eine echte natürliche Wellness-Oase.
In dieser Region scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, aber der Fluss Mirna fließt immer noch. Gerade wegen seiner Isolation hat dieses verborgene Juwel seit dem 19. Jahrhundert sein Aussehen bewahrt. Das Dorf Kotli ist eine grüne Oase im ehemaligen Mühlenreich, in dem 60 Mühlen in Betrieb waren, von denen heute nur noch eine im Betrieb ist.
Es war einmal eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in der Gemeinde Hum, die für ihre Schneider und Müller bekannt war. Noch heute können Besucher die alte Mühle sehen, die der Zeit trotzt. Man kann die Mühle über einen kleinen Weg auf der rechten Seite des Flusses Mirna erreichen. In dieser Gemeinde lebten früher 17 Familien. Aber um ein besseres Leben zu führen, verließen die Familien das Dorf in den 1960er Jahren. Obwohl verlassen, zieht dieses Dorf mit seiner natürlichen Oase immer noch Besucher an.
Livade
Heute ist Livade die heimliche Trüffelhauptstadt von Kroatien. Önothek, Restaurants und die Trüffelfeste und Messen locken zahlreiche Gäste das ganze Jahr über in den kleinen Ort Livade. Wander- und Radwege in der Umgebung laden dazu ein, die herrliche Landschaft rund um Livade zu erkunden.
Nach Einstellung der Bahnlinie Parenzana und Demontage der Schienen fiel der kleine Ort, umgeben von den Eichen des Motovuner Waldes, in einen fast ein halbes Jahrhundert dauernden Schlaf. 1973 entschloss sich der mittlerweile berühmteste Bewohner von Livade, Giancarlo Zigante, seine Hunde für die Trüffelsuche auszubilden. Zwar wurde man schon 1932 auf die wertvolle Knolle aufmerksam, jedoch war es erst Zigante, der Livade zu einem weltbekannten Ort für Feinschmecker und Gourmets machte.
Svet Vinčenat
Der Ort Svetvinčenat zeichnet sich durch seinen Renaissance-Stadtplatz aus, volkstümlich „Placa“ genannt, und mit der benachbarten Burg Morosini-Grimani, eines der am besten bewahrten Musterstücke der venezianischen Architektur in Istrien und der Umgebung. Im Kulturerbe von Svetvinčenat hebt sich besonders die wertvollen Freskenreste in den kleinen Kirchen des hl. Vinzenz am Friedhof und der hl. Katharina im Südosten des Ortes.
Oprtalj
Oprtalj-Portole liegt auf einem Hügel neben Motovun und ist eine pitorreske kleine Stadt im Norden Istriens. Oprtalj-Portole oder Portole, wie die italienische Abwandlung des Namens lautet, war seinerzeit eine Festung und umgeben von Mauern, auf denen die Häuser errichtet wurden. Vor dem Tor befindet sich die große venezianische Loggia mit einem Lapidarium. Beeindruckend ist der Blick bis zum Meer, den man vom Plateau genießen kann.
Hum
Das kleine romantische Städtchen Hum ist als die „kleinste Stadt der Welt“ bekannt. Die 28 Einwohner (Stand 2020) zählende Stadt ist eines der beliebtesten Ausflugsziele.
In der kleinen Konoba Humska im Altstadtkern werden Spezialitäten wie Prsut oder Fuzi mit Trüffeln und natürlich die lokalen Weinsorten und den berühmten Biska (ein aus Misteln hergestellter Schnaps) angeboten.
Das historische Stadttor von Hum ist die 11. und letzte Station der Allee der Glagoliten. Durch das mit Bronzeplatten verkleidete Tor betritt man die Stadt. Es ist mit zwölf glagolitischen Zeichen, von denen man annimmt das Sie die Kalendermonate symbolisieren, verziert. Die Gemeindekirche Maria Himmelfahrt von Hum wurde Anfang des 17.Jahrhunderts auf den Fundamenten einer alten Kirche aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Der etwa 22 m hohe Kirchturm neben der Kirche von Hum war im 15. Jahrhundert ein Wehrturm.

















































